Auf dem Weg ins Allgäu

Auf dem Weg ins Allgäu

In diesem Sommer stand etwas Besonderes auf unserem Plan.All die Jahre zuvor haben wir unsere Auszeiten an der Ost oder Nordsee verbracht.

Da wir hier in der Eifel mit meinem Segway Rollstuhl viele tolle Touren unternehmen konnten, war in diesem Jahr das Allgäu angesagt. Durch meine Erkrankung sind wir von den Selbstversorgern zur Vollpension gewechselt. Mit Kindern und besonders mit Handicap sind Familienferienstätten ein prima Ort um Kraft tanken zu können.

Wir wählten das Kolping Haus „ Haus Zauberberg“ in Pfronten.

Daheim suchte ich nach Ausflügen und Dingen die ich mit dem Segway Rollstuhl unternehmen konnte. Ein Highlight wurde der Besuch des Hahnenkamms in Reutte.

Weil meine Muskeln mich nicht mehr so lange im Auto sitzen lassen, haben wir einen Zwischenstopp in Heidelberg eingelegt. Wir übernachteten in der DJH Heidelberg International.

Wir bekamen ein barrierefreies  Zimmer mit einem eigenen behindertengerechtem Bad. Von beiden Zimmern waren wir sehr angetan. Dabei wurde an alles gedacht. Von niedrigen Lichtschaltern und Schränken in passender Höhe bis hin zur Notrufklingel im Bad.

Von der Jugendherberge aus, gibt es einen eigenen direkten Zugang in den Heidelberger Zoo. Kommt man mit Rollstuhl, kann das Team der DJH das Drehtor öffnen. So kann ganz bequem hineinfahren werden. Für den Rückweg muss man den Fußgängerweg entlang der Straße und des Zoos nehmen. Es sind nur wenige hundert Meter die sich prima auf dem breiten Weg fahren lassen.

Nach einem leckeren Frühstück am nächsten Morgen ging unsere Fahrt ins Allgäu weiter.

Die Aufregung während der Weiterfahrt zum Ferienort stieg und stieg je näher wir an die Berge kamen und umso höher die Gipfel wurden.Die Sonne bruzzelte bei 34Grad kräftig ins Auto.Doch endlich in Pfronten angekommen waren alle Strapazen der langen Fahrt vergessen.

Uns erwartete eine schöne Unterkunft im Haus Zauberberg.

Es ist ausgelegt auf Familien und schreibt „Inklusion“, ganz groß.Menschen mit Behinderung sind genauso herzlich Willkommen (auch unter den Miturlaubern) wie andere.

Meine Liste an Zielen und Wünschen wo ich überall hin wollte war groß. Was mit meinem Segway Rollstuhl machbar war und was nicht, werdet ihr sehen :-))

Nachdem die Koffer ausgepackt waren hieß es, kleine Eindrücke sammeln.Der kleine Fußweg von Pfronten/Weissbach hinauf nach Rehbichl war an Steigung kurz vor Ende des Weges für meinen Segway Rollstuhl grenzwertig.

Es verlieh einen das Gefühl jeden Moment wie ein Käfer auf den Rücken zu liegen. Am Abend fuhren / gingen wir den Berg hinauf in Richtung Schweineeg zum Schlossweiher.

Der Ausblick auf die Berge und der Sonnenuntergang rundeten diesen Abendspaziergang gelungen ab.

Filme der Zimmer in der Jugendherberge

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