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Ausflugtagebuch mit Rollstuhl in Büsum

17.März

Im Moment bin ich in Reha an der Nordsee in Büsum. Natürlich ist mein Rollstuhl mit mir gereist, denn ohne meine rollende Gefährtin würde ich nicht viel von der Umgebung zu sehen bekommen. Meine Klinik ist komplett barrierefrei, und auch der Ort Büsum ist sehr angenehm für Menschen, die in ihrer Mobilität eingeschränkt sind. Der Vorteil an Büsum ist, dass man mit dem Rollstuhl bis hinunter ans Meer kommt. Überall führen Wege bis an das Wasser. Da ich eigentlich eher ein Ostsee-Mensch bin, war ich sehr angetan von dieser Möglichkeit. Zum ersten Mal musste ich beim Rollstuhlfahren die Erfahrung machen, dass mir durch Gesten gezeigt wird, dass ich „nicht mehr alle habe“. Traurig, traurig, was es doch für Menschen gibt.

Museumshafen von Büsum

Vom Museumshafen geht die Fahrt weiter in Richtung Familienlagune/Perlebucht.

In der Familienlagune angekommen,stehts vom Sonnenschein begleitet.

19.März

Heute hat uns der Sonnenschein verlassen und es weht ein kalter Wind

22.März

Zum ersten mal musste ich die Erfahrung beim Rollstuhl fahren sammeln, das man mir durch Gesten zeigt das ich sie nicht mehr alle habe.Traurig,traurig was es doch für Menschen gibt.

 

24.März

Ein ganz besonderes Datum. Ein Datum, an dem mein kleiner Enkel ein Jahr zuvor nach einem langen Kampf zu den Sternen reiste. Heute habe ich mir in der Klinik freigenommen, um das zu tun, was der Seele guttut. Nach fast einer Woche schien das erste Mal am Morgen die Sonne. Ich glaube, unser kleiner Engel hat sie heute vorbei geschickt.

So konnte ich die schöne Kirche besuchen und viele km am Deich entlang fahren. Begleitet von Sonne und Wolken und der Wind der übers Meer braust. Dazu roch die Luft heute herrlich nach Meer und die Möwen kreischten.Fischerkirche St.Clemens

 

27.März

Heute habe ich die kleinen Sonnenlücken genutzt und ein wenig Büsum erkundet. Nur meine Fahrt über den Mittelsteg in der Familienlagune musste ich wegen des Windes abbrechen. Als die Kiter an mir vorbeiflogen, hatte ich doch Sorge, mit dem Rolli ebenfalls in Richtung Wasser abzuheben, und bin umgekehrt.
 
 
 
29.März
 
Heute gab es eine Regenpause, und ich konnte weiter Büsum erkunden, dieses Mal in Richtung Deichhausen. Ein ganz großes Lob muss ich an die Leute hier oben ausrichten. Sie sind so freundlich zu mir, wenn sie auf mich treffen, und jedes Mal (bis auf diesen Autofahrer) sind die Leute von meinem Balance-Rollstuhl begeistert. Vielen Dank für so viel Gastfreundlichkeit.👏😊
 
30.März
 
Heute ging es bereits am frühen Morgen, begleitet vom schönsten Sonnenschein, in Richtung Deichhausen. Ich glaube, ich habe für mich die schönste Strecke gefunden. Immer wieder stelle ich aber fest, wenn ich ein kleines Fleckchen mit Bäumen entdecke, dass ich mir ein Leben ohne den Wald, wie bei uns in der Eifel, gar nicht vorstellen könnte. Eine Mischung aus beidem, das wäre perfekt.

So konnte ich die schöne Kirche besuchen und viele Kilometer am Deich entlangfahren. Begleitet von Sonne und Wolken und dem Wind, der über das Meer braust. Dazu roch die Luft heute herrlich nach Meer, und die Möwen kreischten.🌳🐞🌲🏞️🌄🌅😁

 
 
 
Deichhausen und alles liegt noch im Corona Schlaf.
 

Und es geht wieder zurück zur Klinik, entlang meiner neuen Wegstrecke.

Durch das kleine Stückchen Wald, wird direkt das Heimweh in mir geweckt.

31. März

Abendstimmung in der Familienlagune.

3.April

Die ersten Schafe stehen auf dem Deich .

5.April

Ostermontag in der Perlebucht

Nach Sonnenschein folgt der….

…..Winter

Ein Strandkorb ganz für mich alleine und habe dabei die freie Wahl 🙂

6. April

Der letzte Abend in Büsum

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