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Bergab ins Tal

Eifelspur “ Sonne, Mond und Sterne“

 
Am Sonntag haben wir uns eine Route der EifelSpuren ausgesucht“Sonne,Mond und Sterne“mit einer Streckenlänge von 8km und ein Gesamtaufstieg von 153hm.
Startpunkt der Route war der Parkplatz Thole in Dreiborn. Von dort aus folgten wir den Wegweisern der EifelSpuren „Sonne,Mond und Sterne“.Am Eifel Blick Panoramablick angekommen bekamen wir einen wunderschönen Ausblick über Berescheid geboten,dazu im Sonnenschein bei starkem Wind. Wir fuhren/wanderten Berg-abwärts und folgten weiter den Wegweisern.
Am Wegweiser welcher die Route in Richtung Scheckenbachtal anzeigt, dachten wir das er vielleicht in seiner Position verstellt wurde da der Weg seitlich einer Wiese entlang führte.
 
Wir folgten dennoch dem Wegweiser und der zuerst recht gut befahrbare Weg erwies sich als immer anspruchsvoller. Wichtig ist zu erwähnen,das es nur für die Benutzung eines Outdoor Rollstuhls “ anspruchsvoll“ ist.Für Wanderer aber ein sehr schön gelegener Weg. Am Ende dieses Wander-Abschnittes ging es sehr steil uneben bergab und war für meinen Balance Rollstuhl gar nicht mehr geeignet. Mein Retter in der Not war zum Glück bei mir und half mir den kleinen steilen Hang heile hinunter zu kommen ( Foto).
Dort unten angekommen warteten schon die nächsten Wegweiser und parallel zu unserer „EifelSpur“ führte ein Stück des Edelkrebspfades im Schafbachtal entlang.

Dort konnte ich sehr gut mit meinem Rollstuhl fahren. Ab der Wanderhütte „Im Katzensief“ wurde der Boden zunehmend schlammiger, und es gestaltete sich durch die enorme Steigung immer schwieriger. Für einen solchen Rollstuhl war der Weg schließlich nicht mehr geeignet. Bei dieser Fahrt erlebte ich meinen ersten und letzten Sturz mit diesem Hilfsmittel. Durch die Mischung aus Steigung, Matsch und Blättern hatten meine Räder keine Bodenhaftung mehr und rutschten nach hinten weg. Da lag ich wie ein Käfer auf dem Rücken und hatte 80 kg Rollstuhl auf mir liegen. Zum Glück war mein Retter in der Not an meiner Seite und half mir aus dieser misslichen Lage. Eine Situation, die mir schrecklich peinlich war, zumal gerade eine Gruppe Wanderer an uns vorbeiging. Ich dachte: „Jetzt bloß nichts wie weg hier.“ Aus Angst, dass mir das Gleiche wieder zustoßen könnte, fuhr mein Retter den Rollstuhl den Berg hinauf. Oben in Dreiborn angekommen, wählten wir die asphaltierte Straße, um zu unserem Start-/Endpunkt zu gelangen.

Fazit: Eine wunderschön gelegene „EifelSpur“, die sehr zu empfehlen ist. Für Rollstühle und andere Hilfsmittel ist diese EifelSpur jedoch nicht geeignet.

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