📍 Start: Bergbaumuseum Mechernich
Heute war der erste richtig warme Frühlingstag mit etwa 26 Grad und herrlichem Sonnenschein ☀️
Unsere Wanderung entlang der EifelSchleife Bergbauhistorischer Wanderweg startete direkt am Bergbaumuseum in Mechernich. Wir waren extra schon früh unterwegs, da gerade in der damaligen Corona-Zeit viele Menschen die Eifel für sich entdeckt hatten.
Gerade einmal etwa 45 Autominuten von Köln und Bonn entfernt findet man hier ein wunderschönes Stück Natur 🌿
Bergbaumuseum Mechernich
Nach einigen hundert Metern geht es vom Parkplatz aus direkt in den Kiefernwald.
Baltesbendener Weiher
Buchholzer Weiher
🌿 Großer Eindicker
Im „Großen Eindicker“ wurde das beim Bergbau entstandene Gestein mit Wasser vermischt. Durch Luft und Schaummittel konnte das Blei an die Oberfläche steigen und abgeschöpft werden. Das übrige Wasser-Sand-Gemisch wurde anschließend auf die Spülfelder gepumpt.
Spülfeld
Baltesbendener Weiher
Was für ein guter Duft…….
Diese EifelSchleife gehörte für mich damals tatsächlich zu den schönsten Wander- und Fahrstrecken überhaupt.
Die hohen Kiefern, der sandige Boden und die versteckten Weiher erinnerten mich unglaublich an unsere Urlaube in Holland.
Dazu kam diese herrliche Ruhe:
Keine Autos, kein Straßenlärm – nur singende Vögel und das leise Rauschen der Bäume 💚
Die Natur wirkte bereits deutlich weiter entwickelt als bei uns in Schleiden, obwohl Mechernich gerade einmal rund 20 Kilometer entfernt liegt. Viele Bäume standen bereits in voller Blüte und verbreiteten einen wunderschönen Duft.
Von hier aus ging es zunächst etwa 800 Meter bergauf.
⚠️ Wichtig:
Dieser Anstieg gehört nicht zwingend zur eigentlichen Runde dazu. Es handelt sich eher um einen kleinen zusätzlichen Abstecher hinauf zum Bleiberg, von dem aus man eine wirklich schöne Aussicht genießen kann.
Ausblick auf den Tagebau Kallmuther Berg
Und es geht wieder zurück, bergab…..
🌿 Langer Emil
Der „Lange Emil“ war einst ein großer Fabrikschornstein des Mechernicher Bergbaus, zu seiner Bauzeit der Größte Europas. Mit seiner Höhe von 134,6 Metern galt er lange als Wahrzeichen der Region. Heute erinnert nur noch der obere Teil des Kamins an die frühere Industriegeschichte.
Besonders spannend fand ich die vielen Infotafeln entlang der Strecke.
Der Malakow-Turm in Mechernich ist das letzte erhaltene Schachtbauwerk aus der Zeit des Mechernicher Bergbaus. Der massive Backsteinturm wurde um 1890 als Förderturm des Bleibergwerks erbaut. Früher wurden hier Bergleute und Gestein aus der Tiefe nach oben transportiert. Heute erinnert der denkmalgeschützte Turm am Bergbaumuseum Mechernich an die lange Bergbaugeschichte der Region.
Dem kleinen Kerl haben wir noch schnell über die Straße geholfen 😉
Die EifelSchleife Bergbauhistorischer Wanderweg wird hier auf Grundlage meiner damaligen Befahrung beschrieben.
⚠️ Wichtiger Hinweis:
Durch die Flutkatastrophe im Jahr 2021 können sich Wege, Untergründe oder Streckenführungen verändert haben. Bitte informiert euch deshalb vor eurer Wanderung unbedingt nochmals über die aktuelle Wegsituation.