Mit dem Elektrorollstuhl auf den Swiss-Trac-Touren der Südeifel Teil 3: Irreler Wasserfälle mit Rollstuhl – Hängebrücke und Prümzurlay

Outdoor-Elektrorollstuhl an der Hängebrücke der Irreler Wasserfälle

Inhaltsverzeichnis

Die Irreler Wasserfälle mit Rollstuhl zu besuchen, war für mich eine Rückkehr an einen Ort alter, ziemlich gesunder Erinnerungen.

Bereits vor vielen Jahren waren wir hier gemeinsam mit unserem Kind unterwegs. Damals konnte ich noch problemlos laufen. Dieses Mal wollte ich die 4,5 Kilometer lange Kombi-Route über Prümzurlay und die neue Hängebrücke mit meinem Outdoor-Elektrorollstuhl testen.

Die Route ist offiziell für die Nutzung mit einem Swiss-Trac und dem dazugehörigen Rollstuhl ausgewiesen. Unterwegs gibt es allerdings einige deutliche Steigungen und Gefälle.

Ob die Rundtour auch mit meinem Outdoor-Elektrorollstuhl gut befahrbar war, erfahrt ihr in diesem persönlichen Praxistest.

♿ Mein Test-Setup

Hilfsmittel: Outdoor-Elektrorollstuhl

Antrieb: Vorderradantrieb

Maximale Steigfähigkeit laut Hersteller: 18 %

Leergewicht des Rollstuhls: 152 kg

Körpergewicht: ca. 70 kg

Zusätzliche Ausrüstung und Gepäck: ca. 10 kg

Gesamtgewicht: ca. 232 kg

Messung der Steigungen: Outdooractive-App mit Angaben in Grad und Prozent

Wetterbedingungen: sonnig und trocken, etwa 30 °C im Schatten

💡 Hinweis zu den Steigungsangaben

Die maximale Steigfähigkeit von Rollstühlen und Elektromobilen wird von den Herstellern üblicherweise in Prozent (%) angegeben. Wander-Apps und Neigungsmesser zeigen Steigungen dagegen häufig in Grad (°) an.

Da Grad und Prozent nicht miteinander gleichzusetzen sind, nenne ich in meinen Tourenberichten – soweit möglich – beide Werte. Dadurch lassen sich die gemessenen Steigungen besser mit den Herstellerangaben des eigenen Hilfsmittels vergleichen.

Klar. So ist die Tabelle sauber aufgebaut und lässt sich direkt in deinen Beitrag kopieren:

KriteriumEinschätzung
🌿 Natur⭐⭐⭐⭐⭐ Abwechslungsreiche Tour durch kühlen Wald, entlang der Prüm, vorbei an Hopfenfeldern und über die Hängebrücke
🚶 Für Wanderer✅ Sehr empfehlenswert – kurz, abwechslungsreich und mit mehreren schönen Rastmöglichkeiten
Mit meinem Elektrorollstuhl✅ Unter meinen Testbedingungen gut befahrbar
⚠️ Größte HerausforderungSteigungen bis 16 Grad / ca. 29 %, Gefälle bis 25 Grad / ca. 47 % sowie die Hitze auf dem offenen Abschnitt
💚 Würde ich die Tour erneut fahren?Ja, mit meinem Outdoor-Elektrorollstuhl würde ich diese Route erneut befahren

 

🌿 Toureninfos

Tour: Kombi-Route Hängebrücke Irreler Wasserfälle – Prümzurlay

Länge: 4,5 km

Dauer laut Tourenbeschreibung: ca. 1:20 Stunden

Start und Ziel:
Parkplatz Hängebrücke Irreler Wasserfälle
L4
54666 Irrel

Entfernung vom Parkplatz bis zur Hängebrücke: ca. 100 Meter

Offiziell getestet mit: Swiss-Trac und passendem Rollstuhl

Mein Test: Outdoor-Elektrorollstuhl

➡️Zu meiner Tour bei Outdooractive*

 Offizielle Tourenbeschreibung:
➡️ Kombi-Route Hängebrücke Irreler Wasserfälle – Prümzurlay auf der Seite des Naturparks Südeifel*

ℹ️ Gut zu wissen vor der Tour

Der Naturpark Südeifel stellt auf seiner Homepage* zahlreiche Informationen für die Nutzung der ausgewählten Wanderwege mit einem Swiss-Trac zur Verfügung.

Die getesteten Routen werden nach Schwierigkeitsstufen eingeteilt. Nach meiner Rückmeldung hat der Naturpark die Bedeutung dieser Kategorien noch einmal ausführlicher definiert und die entsprechende Erklärung als Download auf seiner Homepage hinterlegt.

Zusätzlich gibt es für die ausgewählten Routen detaillierte Routenpläne*. Darin finden sich wichtige Hinweise zu den jeweiligen Strecken, beispielsweise zu Steigungen, Straßenquerungen, fehlenden Gehwegen und weiteren Besonderheiten entlang der Route.

Wer eine der Touren plant, sollte sich diese Unterlagen deshalb unbedingt bereits vor dem Ausflug ansehen und herunterladen.

♿ Swiss-Trac ausleihen

Wer keinen eigenen Swiss-Trac besitzt, kann ein Rollstuhlzuggerät gegen eine geringe Gebühr an verschiedenen Service- und Verleihstationen im Naturpark Südeifel ausleihen.

Der Naturpark stellt auf seiner Homepage Informationen zu den Verleihstationen, den Rollstuhlzuggeräten und den dazugehörigen Touren bereit.

➡️ Eine dieser Verleihstationen befindet sich beispielsweise im euvea Freizeit und Tagungshotel in Neuerburg*.

🆘 Wichtig bei fehlendem Mobilfunkempfang

Gerade auf abgelegenen Naturwegen kann es vorkommen, dass kein Mobilfunkempfang vorhanden ist.

Der Naturpark weist deshalb auf die App „Hilfe im Wald*“ von Landesforsten Rheinland-Pfalz hin. Werden die App und die benötigten Karten vorher heruntergeladen, können der eigene Standort und nahegelegene Rettungspunkte mithilfe von GPS auch ohne Mobilfunkempfang angezeigt werden.

Auch deshalb lohnt es sich, die Tour bereits zu Hause vorzubereiten und wichtige Informationen vorab auf das Smartphone herunterzuladen.

🌿 Zurück an einem Ort voller Erinnerungen

Die Irreler Wasserfälle lagen etwa 25 Kilometer von unserem Hotel in Neuerburg entfernt.

Wegweiser

Wir starteten auf dem Parkplatz nahe der Hängebrücke. Von dort aus folgten wir dem Symbol des Rollstuhlzuggerätes.

Bereits nach kurzer Zeit fiel uns auf, wie hervorragend die komplette Runde ausgeschildert war. Die Markierungen waren gut sichtbar, eindeutig angebracht und begleiteten uns zuverlässig über die gesamte Strecke.

Wegweiser und Swiss Trac Symbol
Wegemarkierung der Swiss Trac Route

Nach den teilweise sehr unklaren Wegführungen unserer vorherigen Touren empfand ich das als ausgesprochen angenehm.

Besser hätte die Route kaum gekennzeichnet sein können.

✅ Steigungen und Gefälle auf der Route

Auch wenn diese Tour in den Informationen des Naturparks als eine der leichteren Routen erscheint, möchte ich einige Steigungen und Gefälle nicht unerwähnt lassen.

Unterwegs gab es einen Abschnitt mit etwa:

16 Grad / ca. 29 % Steigung

sowie einen weiteren Abschnitt mit:

13 Grad / ca. 23 % Steigung

Auf der asphaltierten K21 befanden sich außerdem Gefällestrecken von bis zu:

25 Grad / ca. 47 % Gefälle

Keine dieser Stellen bereitete mir mit meinem schweren Outdoor-Elektrorollstuhl Probleme.

Entscheidend war für mich vor allem die Bodenbeschaffenheit. Die steilen Abschnitte verliefen auf festem beziehungsweise asphaltiertem Untergrund. Meine Räder hatten ausreichend Halt und drehten nicht durch.

Dieser Unterschied zeigte mir erneut, wie stark die Befahrbarkeit einer Steigung vom jeweiligen Untergrund abhängt. Eine hohe Prozentzahl auf festem Asphalt kann sich mit meinem Rollstuhl deutlich besser befahren lassen als eine wesentlich geringere Steigung auf losem, grobem Schotter.

Natürlich darf sich eine solche Steigung nicht über eine zu lange Strecke ziehen, denn bei einer dauerhaften hohen Belastung kann auch der Motor überhitzen und abschalten.

🌿 Durch den kühlen Wald

Besonders gut gefiel mir das erste Teilstück auf dem Eifel-Ardennen-Rundwanderweg.

Der Weg führte uns durch einen frischen, sattgrünen und angenehm kühlen Waldabschnitt. Hier konnten wir die beeindruckenden Felsformationen bestaunen, die von einem dichten, saftig grünen Moosteppich überzogen waren.

Gerade bei den hohen Temperaturen tat der Schatten der Bäume richtig gut.

Baumstamm mit Moos im Naturpark Südeifel
Gut befahrbarer Waldweg auf der Rundtour bei den Irreler Wasserfällen

Auch die Bodenbeschaffenheit war angenehm. Der Weg ließ sich mit meinem Elektrorollstuhl ruhig und sicher befahren, sodass ich die Natur endlich einmal wieder genießen konnte, ohne ständig auf lose Steine, durchdrehende Räder oder eine mögliche Motorabschaltung achten zu müssen.

Nach den vielen Herausforderungen der vorherigen Touren war genau das eine Wohltat.

🌿 Durch Prümzurlay und vorbei an den Hopfenfeldern

Im weiteren Verlauf kreuzten wir den Ort Prümzurlay.

Kaum hatten wir den schattigen Wald verlassen, wurden wir von der Sonne bei etwa 30 °C im Schatten regelrecht gebrutzelt.

Direkt neben unserem Weg wuchsen riesige Hopfenpflanzen für das Bitburger Pilsener.

Hohe Hopfenpflanzen bei Prümzurlay entlang der Rollstuhlroute

Hier war das Bierchen also zu Hause 😄.

Noch nie zuvor hatte ich derart große Hopfenfelder aus der Nähe gesehen. Die Pflanzen ragten hoch neben uns auf und bildeten einen eindrucksvollen Kontrast zur offenen, sonnigen Landschaft.

Gleichzeitig erklärte mir die intensive Sonneneinstrahlung ziemlich deutlich, warum sich gerade dieser Abschnitt so heiß anfühlte. Auf dem offenen Weg gab es kaum Schatten und die Hitze stand förmlich über dem Boden.

Nach gefühlt sehr langen und schweißtreibenden 500 Metern erreichten wir endlich wieder einen Waldabschnitt.

🌿 Pause mit Blick auf die Prüm

Zwischen den Bäumen konnten wir nun die Prüm fließen sehen.

Eine gemütliche Sitzecke mit Schutzhütte, breiten Holzliegen und einer in Stein eingelassenen Informationstafel für Kinder lud uns zu einer Pause ein.

Wir hatten Glück und ergatterten eine der beiden großen Holzliegen. Darauf hätten problemlos zwei Personen bequem Platz gefunden.

Rastplatz mit Holzliegen und Schutzhütte an der Prüm
Rastplatz
Blick vom Waldweg auf die Prüm bei Prümzurlay

Aus der Ferne konnten wir den Familien am kleinen Badestrand an der Prüm beim Planschen und Schwimmen zusehen.

Wir packten unser mitgebrachtes Lunchpaket aus und genossen die Pause im Schatten.

Nach der Hitze auf dem offenen Weg tat dieser ruhige Platz am Wasser ausgesprochen gut.

🌿 Hinunter in Richtung Irreler Wasserfälle

Nach unserer Rast führte die Route weiter abwärts in Richtung der Irreler Wasserfälle.

Auf einem etwa 15 Meter langen Abschnitt erwartete mich ein Gefälle von:

15 Grad / ca. 27 %

Auch dieses Gefälle bereitete mir beim Fahren keine Probleme.

Der Untergrund bot meinem Rollstuhl ausreichend Halt und ich konnte den Abschnitt kontrolliert hinunterfahren.

🌉 Die Hängebrücke über der Prüm

Schließlich erreichten wir den Höhepunkt der Tour: die neue Hängebrücke über der Prüm.

Die Brücke ist etwa 110 Meter lang und verläuft rund 16 Meter über dem Fluss. Sie besitzt einen spürbaren Schwung und bewegt sich beim Überqueren leicht mit.

Hängebrücke über der Prüm bei den Irreler Wasserfällen
Outdoor-Elektrorollstuhl an der Hängebrücke der Irreler Wasserfälle

Leider konnte ich nur wenige fotografische Eindrücke festhalten. Die Hängebrücke war bei unserem Besuch sehr gut besucht und die anderen Gäste meinten es besonders freundlich mit mir. Sie machten Platz und wollten mich möglichst schnell hinüberfahren lassen.

Das war natürlich sehr lieb gemeint. Gleichzeitig blieb dadurch kaum Zeit, auf der Brücke anzuhalten und in Ruhe Fotos aufzunehmen.

Im Nachhinein berichteten mir andere Besucher, dass das Schwingen der Brücke bei Schwindel oder einer Mobilitätseinschränkung als unangenehm empfunden werden kann.

Diesen Hinweis finde ich wichtig.

Wer empfindlich auf schwankende Untergründe reagiert oder Probleme mit dem Gleichgewicht hat, sollte sich vor der Überquerung darauf einstellen und nach Möglichkeit eine Begleitperson mitnehmen.

Mit meinem Elektrorollstuhl konnte ich die Brücke gut befahren. Der Untergrund stellte für meine Räder kein Problem dar.

🌿 Wie die Flut den Ort verändert hat

Als wir früher mit unserem Kind hier waren, sah der Bereich rund um die Irreler Wasserfälle noch deutlich anders aus.

Die Wassermassen der Flutkatastrophe im Sommer 2021 haben das Gelände stark verändert. Die frühere Brücke wurde zerstört, Felsblöcke wurden verschoben und auch das Flussbett der Prüm hat sich sichtbar verändert.

Von dem Anblick, den wir von unserem damaligen Besuch in Erinnerung hatten, ist heute nicht mehr viel übrig geblieben.

Blick auf die Irreler Wasserfälle

Man erkennt an diesem Ort besonders deutlich, welche gewaltige Kraft Wasser entwickeln kann.

Trotzdem ist die Landschaft weiterhin beeindruckend. Vielleicht sogar auf eine andere Art als früher.

Wenn ich an unseren früheren Besuch zurückdenke, ist es schon erstaunlich, wie sehr sich dieser Ort durch die Flut verändert hat.

✅ Hängebrücke Irreler Wasserfälle mit Rollstuhl – Barrierefreiheit und Befahrbarkeit

Von den bisher getesteten Swiss-Trac-Touren war diese Kombi-Route für mich mit meinem Outdoor-Elektrorollstuhl mit Abstand am angenehmsten zu befahren.

Positiv aufgefallen sind mir:

✅ sehr gute und durchgängige Ausschilderung

✅ überwiegend angenehm befahrbare Wege

✅ feste beziehungsweise asphaltierte Untergründe an den besonders steilen Stellen

✅ keine Probleme mit durchdrehenden Rädern

✅ keine Motorabschaltungen

✅ mit meinem Elektrorollstuhl gut befahrbare Hängebrücke

✅ kurze und übersichtliche Streckenlänge

✅ schöne Rastmöglichkeiten entlang der Route

Zu beachten sind dennoch:

⚠️ Steigungen bis 16 Grad / ca. 29 %

⚠️ weitere Steigungen bis 13 Grad / ca. 23 %

⚠️ Gefälle auf der K21 bis 25 Grad / ca. 47 %

⚠️ ein Gefälle von 15 Grad / ca. 27 % auf etwa 15 Metern

⚠️ ein etwa 500 Meter langer, ungeschützter und bei Hitze sehr warmer Abschnitt

⚠️ die spürbare Bewegung der Hängebrücke

Die hohen Werte sollten trotz meiner positiven Erfahrung nicht unterschätzt werden. Mein schwerer Outdoor-Elektrorollstuhl, der feste Untergrund und die trockenen Wetterbedingungen spielten bei der sicheren Befahrbarkeit eine wichtige Rolle.

Meine Erfahrung lässt sich deshalb nicht automatisch auf andere Rollstühle oder Hilfsmittel übertragen.

💚 Mein Fazit zur Hängebrücke Irreler Wasserfälle mit Rollstuhl

Diese Tour hat mir insgesamt sehr gut gefallen.Von daher war es eine gute Idee die Irreler Wasserfälle mit Rollstuhl zu besuchen.

Nach den schwierigen Erfahrungen auf den vorherigen Swiss-Trac-Routen war es schön, endlich eine Strecke zu erleben, auf der ich mich mit meinem Elektrorollstuhl überwiegend sicher fühlte.

Besonders gefallen haben mir der kühle Waldabschnitt, der Blick auf die Prüm, die großen Hopfenfelder und natürlich die Überquerung der Hängebrücke.

Auch wenn unterwegs Steigungen und Gefälle mit hohen Messwerten vorkamen, bereitete mir keine dieser Stellen aufgrund des festen und gut befahrbaren Untergrundes Probleme.

Genau daran zeigt sich für mich erneut, dass eine Prozentangabe allein nur wenig über die tatsächliche Befahrbarkeit eines Weges aussagt.

Der Untergrund, die Antriebsart, das Gewicht des Rollstuhls, das Wetter und die persönlichen Fähigkeiten spielen ebenso eine entscheidende Rolle.

Mit der Überquerung der Hängebrücke war unsere kleine Kombi-Runde beendet.

Da wir noch ausreichend Zeit und Energie hatten, beschlossen wir spontan, am selben Tag eine weitere für den Swiss-Trac ausgewiesene Tour zu testen:

den Naturpark Südeifel Wanderweg Nr. 71 in Wolsfeld.

🌿 Weitere Beiträge aus dieser Serie

➡️ Übersichtsartikel: 6 Tage Auszeit in der Südeifel – mit dem Elektrorollstuhl auf den Swiss-Trac-Touren 

➡️ Teil 1: Naturpark Südeifel Wanderweg Nr. 15 – Arzfeld–Irrhausen 

➡️ Teil 2: Naturpark Südeifel Wanderweg Nr. 26 – Ammeldingen–Plascheid

➡️ Teil 4: Naturpark Südeifel Wanderweg Nr. 71 – Wolsfeld

➡️ Teil 5: Naturpark Südeifel Wanderweg Nr. 03 – Daleiden

Mein Video auf YouTube

⚠️ Hinweis in eigener Sache

Alle Angaben zur Barrierefreiheit, Wegbeschaffenheit, Steigungen und möglichen Einschränkungen beruhen auf meinen persönlichen Erfahrungen, den Bedingungen zum Zeitpunkt meines Besuchs sowie auf einer sorgfältigen Recherche.

Mein Ziel ist es, möglichst transparent zu zeigen, welche Erfahrungen ich unter meinen individuellen Voraussetzungen auf der jeweiligen Strecke gemacht habe. Was für mich mit meinem Rollstuhl gut oder nicht gut befahrbar war, muss daher nicht automatisch für andere Menschen mit anderen Hilfsmitteln oder Voraussetzungen gelten.

Bitte beachtet, dass sich Wegbeschaffenheit, Beschilderung, Barrierefreiheit, Witterung, Vegetation, bauliche Gegebenheiten oder Nutzungsbedingungen jederzeit verändern können.

Jeder sollte deshalb die eigenen körperlichen Voraussetzungen und Fähigkeiten, die technischen Grenzen seines Hilfsmittels, die Wetterbedingungen sowie die aktuellen örtlichen Gegebenheiten selbst einschätzen und entsprechend handeln.

Die Nennung und Verwendung meines Hilfsmittels dient ausschließlich der Dokumentation meiner persönlichen Praxiserfahrungen und stellt keine Werbung oder Empfehlung für einen bestimmten Elektrorollstuhl oder Hersteller dar.

Trotz größter Sorgfalt übernehme ich keine Gewähr für die Vollständigkeit, Aktualität oder individuelle Eignung der beschriebenen Strecke.

⚠️ Wichtig zur Einordnung dieser Beitragsreihe

Diese Serie ist kein Produkttest, sondern ein Praxisvergleich auf denselben Wegen.

Die ausgewählten Routen wurden vom Naturpark Südeifel ausschließlich mit Swiss-Tracs und den dazugehörigen Rollstühlen getestet. Ich selbst bin die Touren nicht mit einem Swiss-Trac gefahren.

Ich dokumentiere, wie sich dieselben Strecken mit meinem Outdoor-Elektrorollstuhl befahren ließen. Dabei bewerte ich weder den Swiss-Trac noch meinen Elektrorollstuhl als Produkt.

Die offiziellen Einstufungen und Empfehlungen des Naturparks beziehen sich auf die dort getestete Kombination aus Swiss-Trac und dazugehörigem Rollstuhl. Meine Einschätzungen beziehen sich dagegen ausschließlich auf meine eigenen Fahrten mit meinem Outdoor-Elektrorollstuhl.

Genau darin liegt für mich der interessante Praxisvergleich:

Derselbe Weg kann mit unterschiedlichen Hilfsmitteln ganz unterschiedliche Herausforderungen mit sich bringen.

💚 Ich hoffe, dass euch meine Erfahrungen bei eurer eigenen Planung helfen, und wünsche euch viele schöne und sichere Momente in der Natur.

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