Hilfsmittel: Outdoor-Elektrorollstuhl
Antrieb: Vorderradantrieb
Maximale Steigfähigkeit laut Hersteller: 18 %
Leergewicht des Rollstuhls: 152 kg
Körpergewicht: ca. 70 kg
Zusätzliche Ausrüstung und Gepäck: ca. 10 kg
Gesamtgewicht: ca. 232 kg
Messung der Steigungen: Outdooractive-App mit Angaben in Grad und Prozent
Wetterbedingungen: morgens noch angenehm kühl, später bis etwa 27 °C und überwiegend trockene Wegverhältnisse
Die maximale Steigfähigkeit von Rollstühlen und Elektromobilen wird von den Herstellern üblicherweise in Prozent angegeben. Wander-Apps und Neigungsmesser zeigen Steigungen dagegen häufig in Grad an.
Da Grad und Prozent nicht miteinander gleichzusetzen sind, nenne ich in meinen Tourenberichten – soweit möglich – beide Werte. Dadurch lassen sich die gemessenen Steigungen besser mit den Herstellerangaben des eigenen Hilfsmittels vergleichen.
| Kriterium | Einschätzung |
|---|---|
| 🌿 Natur | Abwechslungsreiche Bach-, Wald- und Feldlandschaft mit einem besonderen Naturmoment durch die Begegnung mit einem Fuchs |
| 🚶 Für Wanderer | Für geübte und trittsichere Wanderer wahrscheinlich eine abwechslungsreiche, aber anspruchsvolle Tour |
| ♿ Mit meinem Elektrorollstuhl | Nicht empfehlenswert und auf mehreren Abschnitten nicht selbstständig befahrbar |
| ⚠️ Größte Herausforderung | Steigungen bis 15 Grad / ca. 27 %, loser Schotter, wiederholte Motorabschaltungen und unklare Wegführungen |
| 💚 Würde ich die Tour erneut fahren? | Nein, nicht mit meinem Elektrorollstuhl und nicht in dieser Fahrtrichtung |
Tour: Rundwanderweg des Naturparks Südeifel Nr. 26 – Ammeldingen-Plascheid
Länge: 12,1 km
Einstufung für den Swiss-Trac: mittelschwer
Start und Ziel:
An der Kirche
Kreuzung Kirchweg/Brunnenstraße
54673 Ammeldingen bei Neuerburg
Offiziell getestet mit: Swiss-Trac und passendem Rollstuhl
Mein Test: Outdoor-Elektrorollstuhl
Offizielle Tourenbeschreibung: ➡️Tour 26 auf der Seite des Naturparks Südeifel*
➡️ Zu meiner Tour bei Outdooractive*
Der Naturpark Südeifel stellt auf seiner Homepage zahlreiche Informationen für die Nutzung der ausgewählten Wanderwege mit einem Swiss-Trac zur Verfügung.
Die getesteten Routen werden in die Kategorien „leicht“, „mittel“ und „schwer“ eingeteilt. Nach meiner Rückmeldung hat der Naturpark die Bedeutung dieser Kategorien noch einmal ausführlicher definiert und die entsprechende Erklärung als Download auf seiner Homepage hinterlegt.
Zusätzlich gibt es für die ausgewählten Naturparkwanderwege detaillierte Routenpläne*. Darin finden sich wichtige Hinweise zu den jeweiligen Strecken, beispielsweise zu Steigungen, Bordsteinen und weiteren Besonderheiten entlang der Route.
Wer eine der Touren plant, sollte sich diese Unterlagen deshalb unbedingt bereits vor dem Ausflug ansehen und herunterladen.
Wer keinen eigenen Swiss-Trac besitzt, kann ein Rollstuhlzuggerät gegen eine geringe Gebühr an verschiedenen Service-Stationen im Naturpark Südeifel ausleihen.
Eine dieser Verleihstationen befindet sich beispielsweise im euvea Freizeit- und Tagungshotel in Neuerburg*.
Gerade auf abgelegenen Naturwegen kann es vorkommen, dass kein Mobilfunkempfang vorhanden ist.
Der Naturpark weist deshalb auf die App „Hilfe im Wald*“ von Landesforsten Rheinland-Pfalz hin. Werden die App und die benötigten Karten vorher heruntergeladen, können der eigene Standort und nahegelegene Rettungspunkte mithilfe von GPS auch ohne Mobilfunkempfang angezeigt werden.
Auch deshalb lohnt es sich, die Tour bereits zu Hause vorzubereiten und wichtige Informationen vorab auf das Smartphone herunterzuladen.
Ammeldingen–Plascheid mit Rollstuhl war die zweite Tour unserer sechstägigen Auszeit in der Südeifel. Nach den großen Herausforderungen unserer ersten Tour von Arzfeld nach Irrhausen hoffte ich an diesem neuen Tag auf eine deutlich entspanntere Wanderung.
Der Rundwanderweg Nr. 26 bei Ammeldingen-Plascheid war für die Nutzung mit einem Swiss-Trac als mittelschwer eingestuft. Das klang zunächst vielversprechend.
Doch bereits nach kurzer Zeit zeigte sich, dass auch diese Tour mit meinem Outdoor-Elektrorollstuhl ganz andere Anforderungen an mich stellen würde.
Unser Parkplatz und Startpunkt befanden sich kurz vor der St.-Isidor-Kirche in Ammeldingen. Dort standen einige Parkplätze zur freien Verfügung.
Durch Ammeldingen verläuft außerdem die Via Coloniensis, ein Abschnitt des Jakobsweges. Zu Beginn unserer Tour führte der Jakobsweg noch ein kleines Stück gemeinsam mit dem Naturpark-Wanderweg Nr. 26 durch den Ort.
Natürlich hatten wir auch dieses Mal unsere Pilgerpässe an Bord meines Rollstuhls.
Im Kapellenweg braucht ihr lediglich der Jakobsmuschel zu folgen. Sie führt direkt an einem Privathaus vorbei, an dem ein Pilgerstempel erhältlich ist. Das Haus ist durch seine zahlreichen Muscheldekorationen gut zu erkennen.
Ich muss allerdings zugeben: Wir haben uns nicht getraut, dort nach dem Stempel zu fragen, und zogen daher ohne einen weiteren Eintrag in unseren Pilgerpässen weiter.
Der Weg sah zunächst sehr einladend aus.
Mit einem Gefälle von etwa 6 Grad / ca. 10 % ging es bergab. Für meinen Elektrorollstuhl stellte das keine besondere Herausforderung dar und meine Hoffnung auf eine entspanntere Tour wuchs.
Das satte Grün der Bäume, der neben uns verlaufende Grimbach und die angenehme Morgenkühle im Wald taten richtig gut. Schließlich sollte es an diesem Tag später wieder bis zu 27 °C warm werden.
Für einen kurzen Moment dachte ich wirklich, dass diese Tour deutlich leichter werden könnte als unsere Wanderung am Vortag.
Doch plötzlich lag die nächste Herausforderung vor uns.
Der Untergrund bestand – ähnlich wie am Tag zuvor – aus losem Schotter. Meine Vorderräder fanden kaum Halt, drehten durch und der Rollstuhl kam nicht mehr weiter.
Auch rückwärts konnte ich diese Steigung nicht bewältigen. Schließlich schaltete sich die Elektronik meines Rollstuhls ab.
An dieser Stelle blieb mir nur noch eine Möglichkeit: Ich musste aus dem Rollstuhl aussteigen und meine Beine benutzen.
Wie eine Mischung aus Schnecke und Schildkröte arbeitete ich mich langsam den steilen Weg hinauf 🐢. Dabei prustete ich aus allen Löchern. Die Quittung erhielt ich direkt in Form starker Bein- und Rückenschmerzen, die mich noch lange an diesen Aufstieg erinnerten. Da halfen auch keine Schmerzmittel, ohne die ich diese Tage trotzdem nicht geschafft hätte.
Hätte ich meine Beine an dieser Stelle gar nicht einsetzen können, wäre unsere Tour hier beendet gewesen.
Wie sich dieser Abschnitt mit einem Swiss-Trac befahren lässt, kann ich nicht beurteilen. Ich habe selbst keine Erfahrung mit diesem Zuggerät. Hinzu kommt, dass die empfohlene Fahrtrichtung laut Plan entgegengesetzt zu unserer Fahrtrichtung verlief.
Diese beiden Punkte sind für die Einschätzung wichtig.
Von diesem Teilstück an warteten immer wieder Passagen auf uns, die es in sich hatten.
Zum Glück ging es zunächst überwiegend bergab. Gefällestrecken von bis zu 15 Grad / ca. 27 % konnte ich mit meinem schweren Elektrorollstuhl kontrolliert bewältigen.
Trotzdem war dabei volle Konzentration erforderlich. Gerade auf unebenen Wegen mit losem Schotter darf man das Gewicht und die Eigendynamik eines schweren Elektrorollstuhls nicht unterschätzen.
Am Campingplatz an der Enz legten wir eine entspannte Pause bei einem kühlen Getränk ein.
Die Dame am Kiosk war ausgesprochen freundlich und hilfsbereit. Während unserer Pause beobachteten wir die kleinen Gäste beim Spielen und Matschen in der Enz. Inzwischen war es richtig heiß geworden und die Abkühlung im Wasser wirkte äußerst verlockend.
Auch die erwachsenen Feriengäste waren sehr freundlich und machten viele Witze mit uns.
Ich glaube, dass wir mit unserem voll beladenen Rollstuhl und unseren Pilger- beziehungsweise Safarihüten auch wirklich etwas ungewöhnlich aussahen. Jedenfalls sorgten wir offenbar für gute Stimmung.
Kurz hinter dem Campingplatz entdeckten wir einen Fehler in der Ausschilderung der Tour.
Der Wegweiser wollte mich auf einen schmalen Pfad hinunterführen. Dort hätten zusätzlich Treppen auf mich gewartet.
Mein „Retter in der Not“ überprüfte zunächst, ob diese Wegführung tatsächlich stimmen konnte. Er folgte dem ausgeschilderten Pfad ein kleines Stück zu Fuß und verglich ihn anschließend mit der Route in der App.
Dabei wurde schnell deutlich, dass die Beschilderung nicht zum eigentlichen Verlauf der Tour passen konnte.
Wir blieben daher auf unserem Weg und folgten nicht dem schmalen Pfad. Später erschien die Markierung der Tour 26 wieder, sodass sich an dieser Stelle vermutlich ein Fehler in der Ausschilderung eingeschlichen hatte.
Für Wanderer mag eine solche Abweichung nur einen kleinen Umweg bedeuten. Mit einem schweren Elektrorollstuhl können ein schmaler Pfad und Treppen jedoch schnell zum endgültigen Ende einer Tour führen.
Nach meinem Hinweis teilte mir der Naturpark Südeifel mit, dass solche Rückmeldungen zur Wegemarkierung mit dem zuständigen Wegetechniker besprochen werden. Markierungen können im Laufe der Zeit verschwinden oder beschädigt werden. Daher ist es aus meiner Sicht wichtig, zusätzlich einen aktuellen Routenplan dabeizuhaben.
Immer wieder warteten erneut mehrere starke Steigungen auf uns.
Bei einigen dieser Anstiege schaltete sich die Elektronik meines Rollstuhls wieder ab.
Eine Stelle war sogar so steil, dass der Rollstuhl nach dem erneuten Hochfahren der Elektronik plötzlich rückwärtsrollte. Ein Vorwärtsfahren war zunächst nicht mehr möglich.
Das war ein ausgesprochen unangenehmes Gefühl.
In solchen Momenten bleibt kaum Zeit, die Landschaft wahrzunehmen. Die gesamte Aufmerksamkeit liegt darauf, den Rollstuhl zu kontrollieren, den Untergrund zu beobachten und nicht auf den losen, groben Steinen wegzurutschen.
Ich muss deshalb ehrlich sagen, dass ich die Natur auf großen Teilen dieser Tour nicht so intensiv betrachten und genießen konnte, wie ich es sonst gerne tue.
Meine Konzentration galt fast ausschließlich dem Fahren. Daher finden sich bei diesem Beitrag auch nicht so viele Bilder wieder.
Während unserer Brotzeit erlebte ich jedoch eine wunderschöne Überraschung.
Hinweis:
Dieses Bild enthält Werbung.
Der vorgestellte Tagesrucksack EIFEL (grün/grau)* wurde mir im Rahmen einer Kooperation von der Eifel Tourismus GmbH kostenfrei zur Verfügung gestellt.
Plötzlich hörte ich ein Rascheln im Gebüsch. Das Geräusch wurde immer lauter und ich war mir fast sicher, dass gleich ein Reh auf den Weg springen würde.
Vorsichtshalber startete ich meine Kamera und wartete gespannt.
Doch es war kein Reh.
Ein Fuchs streifte durch das Gebüsch.
Leider witterte er uns nach kurzer Zeit und drehte wieder um. Er war so schnell und zwischen den Pflanzen so gut getarnt, dass er auf meinem Video nicht zu erkennen ist.
In meiner Erinnerung bleibt diese Begegnung trotzdem für immer festgehalten. Noch nie zuvor hatte ich einen lebenden Fuchs in freier Natur aus einer so geringen Entfernung beobachten können.
Solche unerwarteten Naturmomente sind es, die selbst eine sehr anstrengende Tour besonders machen können.
Nach unserer Rast zogen wir weiter und stießen kurz vor Engelsdorf auf die nächste unklare Wegführung.
Die Beschilderung vor Ort mit der Nummer 26 zeigte einen anderen Verlauf als die Tourenkarte in der App. Auch auf der speziellen Karte der Swiss-Trac-Tour war die richtige Wegführung für uns leider nicht eindeutig zu erkennen.
Wir entschieden uns deshalb, zunächst den vorhandenen Wegweisern der Tour 26 zu folgen.
Aufgrund der folgenden Steigung stellten wir jedoch schnell fest:
Das war keine gute Idee.
Unten am Aufstieg
und oben nach 10 Grad/ ca 18% Steigung und abgeschalteten Motor.
Der Anstieg wurde zum Ende hin so steil, dass die Elektronik meines Rollstuhls erneut abschaltete.
Als wir schließlich die asphaltierte K57 erreichten, war ich sehr froh, wieder festen und gut befahrbaren Untergrund unter den Rädern zu haben.
Wir folgten weiterhin dem Verlauf der Tour 26.
Zugegeben: Meine Laune befand sich zu diesem Zeitpunkt nicht gerade auf ihrem Höhepunkt. Ammeldingen–Plascheid mit Rollstuhl empfand ich inzwischen als noch schwieriger als die Wanderung von Arzfeld nach Irrhausen am Vortag.
Nach einigen hundert Metern auf der K57 führte die Tour erneut auf einen Feldweg.
Der Himmel zog sich langsam zu und die Temperaturen wurden dadurch etwas erträglicher. Diese kurze Abkühlung tat mir gut.
Doch lange dauerte die Erleichterung nicht.
Vor uns wartete die nächste Herausforderung: eine Steigung von etwa 10 Grad / ca. 18 % auf Schotterbelag.
An dieser Stelle gab ich zum ersten Mal auf.
Nicht, weil ich grundsätzlich nicht mehr weiterwollte, sondern weil ich nach den wiederholten Motorabschaltungen, den extremen Steigungen und den schwierigen Untergründen kein unnötiges Risiko mehr eingehen wollte.
Wir entschieden uns deshalb gegen den weiteren Verlauf der ausgeschilderten Tour und nutzten stattdessen die asphaltierte Straße, die uns direkt zurück nach Ammeldingen führte.
Aus meiner persönlichen Erfahrung war diese Tour mit meinem Outdoor-Elektrorollstuhl nicht sicher und nicht selbstständig befahrbar.
Besonders problematisch waren:
⚠️ Steigungen von etwa 15 Grad / ca. 27 %
⚠️ loser und teilweise grober Schotter
⚠️ wiederholt durchdrehende Vorderräder
⚠️ mehrere Abschaltungen der Rollstuhlelektronik
⚠️ ein unbeabsichtigtes Rückwärtsrollen nach dem Neustart der Elektronik
⚠️ unklare Wegmarkierungen
⚠️ ein ausgeschilderter schmaler Pfad mit Treppen
⚠️ abweichende Angaben zwischen Beschilderung, App und spezieller Tourenkarte
Ohne die Unterstützung meines „Retters in der Not“ und ohne meine noch vorhandene Fähigkeit, für einen kurzen Abschnitt aus dem Rollstuhl auszusteigen und meine Beine einzusetzen, hätten wir diese Tour deutlich früher abbrechen müssen.
Laut Tourenbeschreibung wurde für die Swiss-Trac-Tour eine andere Fahrtrichtung empfohlen als die von uns gewählte Richtung.
Dieser Unterschied kann insbesondere bei sehr steilen Abschnitten eine entscheidende Rolle spielen. Ein Weg, der in einer Richtung als starke Steigung befahren werden muss, wird in der entgegengesetzten Richtung zu einem starken Gefälle.
Wie sich die Tour in der empfohlenen Richtung und mit einem Swiss-Trac verhält, kann ich nicht beurteilen.
Mein Bericht beschreibt unsere tatsächlich gefahrene Richtung und meine Erfahrungen mit meinem Outdoor-Elektrorollstuhl.
Was soll ich nach dieser Tour sagen?
Mein Fazit könnt ihr euch vermutlich bereits denken.
Ich hatte nach der schwierigen Tour am Vortag sehr gehofft, an diesem Tag eine entspanntere Strecke befahren zu können. Stattdessen brachte mich der Rundwanderweg Nr. 26 noch stärker an die Grenzen meines Elektrorollstuhls und teilweise auch an meine eigenen körperlichen Grenzen.
Besonders kritisch empfand ich nicht nur die extremen Steigungen, sondern auch die wiederholten Abschaltungen der Elektronik. Als der Rollstuhl nach einem Neustart plötzlich rückwärtsrollte und kein Vorwärtsfahren möglich war, war für mich eine Grenze erreicht.
Trotz aller Schwierigkeiten gab es auch schöne Momente: die morgendliche Kühle am Grimbach, die freundliche Pause am Campingplatz und vor allem die unerwartete Begegnung mit dem Fuchs.
Doch Ammeldingen–Plascheid mit Rollstuhl würde ich unter diesen Bedingungen mit meinem Elektrorollstuhl nicht noch einmal fahren.
Wer selbst eine der ausgewiesenen Swiss-Trac-Touren im Naturpark Südeifel fahren möchte, sollte sich vorab die aktuellen Informationen und insbesondere die detaillierten Routenpläne ansehen.
Dort findet ihr unter anderem Informationen zu den für Swiss-Tracs getesteten Wanderwegen, den Schwierigkeitsstufen, den Routenplänen mit Hinweisen zu Besonderheiten der Strecke, den Swiss-Trac-Servicestationen und Verleihmöglichkeiten sowie weiteren barrierefreien Angeboten.
➡️ Naturpark Südeifel – Informationen zu den Swiss-Trac-Touren und Verleihstationen*
Mein Tipp: Ladet euch die benötigten Routeninformationen und – falls ihr sie nutzen möchtet – die Karten der App „Hilfe im Wald**“ bereits vor der Tour herunter. Gerade in ländlichen Gebieten kann der Mobilfunkempfang unterwegs eingeschränkt sein.
➡️ Übersichtsartikel: 6 Tage Auszeit in der Südeifel – mit dem Elektrorollstuhl auf den Swiss-Trac-Touren (folgt)
➡️ Teil 1: Naturpark Südeifel Wanderweg Nr. 15 – Arzfeld–Irrhausen
➡️ Teil 3: Kombi-Route Hängebrücke Irreler Wasserfälle – Prümzurlay (folgt)
➡️ Teil 4: Naturpark Südeifel Wanderweg Nr. 71 – Wolsfeld (folgt)
➡️ Teil 5: Naturpark Südeifel Wanderweg Nr. 03 – Daleiden (folgt)
Alle Angaben zur Barrierefreiheit, Wegbeschaffenheit, Steigungen und möglichen Einschränkungen beruhen auf meinen persönlichen Erfahrungen, den Bedingungen zum Zeitpunkt meines Besuchs sowie auf einer sorgfältigen Recherche.
Mein Ziel ist es, möglichst transparent zu zeigen, welche Erfahrungen ich unter meinen individuellen Voraussetzungen auf der jeweiligen Strecke gemacht habe. Was für mich mit meinem Rollstuhl gut oder nicht gut befahrbar war, muss daher nicht automatisch für andere Menschen mit anderen Hilfsmitteln oder Voraussetzungen gelten.
Bitte beachtet, dass sich Wegbeschaffenheit, Beschilderung, Barrierefreiheit, Witterung, Vegetation, bauliche Gegebenheiten oder Nutzungsbedingungen jederzeit verändern können.
Jeder sollte deshalb die eigenen körperlichen Voraussetzungen und Fähigkeiten, die technischen Grenzen seines Hilfsmittels, die Wetterbedingungen sowie die aktuellen örtlichen Gegebenheiten selbst einschätzen und entsprechend handeln.
Die Nennung und Verwendung meines Hilfsmittels dient ausschließlich der Dokumentation meiner persönlichen Praxiserfahrungen und stellt keine Werbung oder Empfehlung für einen bestimmten Elektrorollstuhl oder Hersteller dar.
Trotz größter Sorgfalt übernehme ich keine Gewähr für die Vollständigkeit, Aktualität oder individuelle Eignung der beschriebenen Strecke.
Diese Serie ist kein Produkttest, sondern ein Praxisvergleich auf denselben Wegen.
Die ausgewählten Routen wurden vom Naturpark Südeifel ausschließlich mit Swiss-Tracs und den dazugehörigen Rollstühlen getestet. Ich selbst bin die Touren nicht mit einem Swiss-Trac gefahren.
Ich dokumentiere, wie sich dieselben Strecken mit meinem Outdoor-Elektrorollstuhl befahren ließen. Dabei bewerte ich weder den Swiss-Trac noch meinen Elektrorollstuhl als Produkt.
Die offiziellen Einstufungen und Empfehlungen des Naturparks beziehen sich auf die dort getestete Kombination aus Swiss-Trac und dazugehörigem Rollstuhl. Meine Einschätzungen beziehen sich dagegen ausschließlich auf meine eigenen Fahrten mit meinem Outdoor-Elektrorollstuhl.
Genau darin liegt für mich der interessante Praxisvergleich:
Derselbe Weg kann mit unterschiedlichen Hilfsmitteln ganz unterschiedliche Herausforderungen mit sich bringen.
💚 Ich hoffe, dass euch meine Erfahrungen bei eurer eigenen Planung helfen, und wünsche euch viele schöne und sichere Momente in der Natur.